Mysterium Bullet Journal

IMG_2825.JPGHallo meine Lieben! Heute habe ich mal wieder einen richtig schönen Beitrag für euch, es geht nämlich um das Thema Bullet Journalling! Ich schätze jetzt einfach mal, dass die meisten von euch schonmal davon gehört haben und der Begriff für sie nicht ganz fremd ist, für alle anderen: keine Bange, es gibt später noch eine kleine Erklärung 😉

Ich bin ja ein aktives Mitglied in der Planer Community und da jagt ja wirklich ein Trend den nächsten. Zuerst der allgemeine Filofaxing Hype, dann kam irgendwann Websters Pages, plötzlich wollten alle Travellers Notebooks haben und Erin Condren so wie den Happy Planner sollte man auch nicht vergessen. Und jetzt ist es das Bullet Journalling, was langsam aber sicher das Netz erobert und meinen Widerstand gebrochen hat. Aber so ganz überzeugt bin ich noch nicht…

Kurze Erklärung: Beim Bullet Journalling wird noch mehr auf das DIY Prinzip gesetzt, als irgendwo anders! Du startest mit einem leeren Notizbuch (die meisten haben eins von Leuchtturm1917 oder Moleskine) und dann gehts los. Schritt für Schritt füllst du jede Seite, zeichnest und schreibst deine eigenen Kalenderseiten, packst rein was dir gefällt und personalisierst bis zum Umfallen alles selbst. Denn diesmal gibt es keine Vorlagen, fertigen Kalenderseiten oder ausgedruckte Listen. Du erstellst alles selber. Was ziemlich aufwendig klingt, ist es auch… Aber es hat auch seinen Reiz! Jeder packt das in sein Bullet Journal, was er braucht und wie er es haben will.

Ich war schon seit dem ersten Tag von den Bildern die ich gesehen habe begeistert, fand alle Designs unheimlich hübsch und hatte großen Respekt vor den Besitzern und der Arbeit die sie da rein gesteckt haben. Für mich war aber klar: Ich und Bullet Journalling = Niemals. Das ist einfach nicht meins, viel zu aufwendig, sieht doch eh nicht so schön bei mir aus. Diese Meinung habe ich bis jetzt auch beibehalten, aber irgendwie hat sich etwas verändert…

Ich saß an einem Abend am Schreibtisch und wusste nicht was ich tun sollte. Alle Hausaufgaben waren gemacht, die Lieblingsserie auf Netflix durchgeguckt und irgendwie war mir richtig langweilig. Also nahm ich eins meiner ungenutzten Notizbücher und schlug es auf. Ob ich dieses Bullet Journal wohl auch kann? Ich bestimmte, dass dieses Buch mein „Probierheft“ wird. Nichts muss schön werden, Seiten können überschlagen werden und wenn was doof aussieht, dann ist das halt so. Ich wollte einfach mal rumprobieren, schauen ob ich das hinbekomme. Also fing ich an. Und wie zu erwarten waren da auch einige Sachen dabei, die ich nach fünf Minuten angucken schon nicht mehr leiden konnte. Fast setze der Motivationsfrust ein, als ich eine Seite kreierte die mir wirklich gut gefiel. Und sie sah genauso aus, wie ich sie mir vorgestellt habe. Also machte ich weiter und zwischen bekritzelten und missglückten Seiten kam immer wieder ein gutes Ergebnis bei raus. Für mich stand fest: Bullet Journalling, ich glaube ich probier das mal. Aber ganz organisiert und durchdacht.

Dieses „Probierheft“ wird jetzt mit allen Ideen die ich habe gefüllt und ich probiere mit Farbe, Layout und Schrift. Die Spreads die mir richtig gut gefallen, markiere ich mit einem PageFlag, damit ich sie gut wiederfinde. Und wenn ich der Meinung bin, dass jetzt alles in ein „richtiges“ Bujo (=Abkürzung für Bullet Journal) kann, werde ich mir ein Leuchtturm1917-Notizbuch kaufen (am liebsten mit gepunkteten Seiten ❤ ) und richtig loslegen. Denn mit meiner momentanen Kalendersituation bin ich irgendwie nicht so zufrieden.

So siehts aus. Ich bin dem Bullet Journal also doch irgendwie verfallen. Das lag aber hauptsächlich an einem gewissen „Flow“ der sich nach einer Weile rumprobieren eingestellt hat. Ich kann die Bullet Journaler und ihre Leidenschaft jetzt aber auch viel besser verstehen und warum sie ihr BuJo so lieben.

Jetzt möchte ich euch noch meine Spreads zeigen (natürlich nur die Guten 😉 )

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Meine erste gelungene Seite, war meine Jahresübersicht. Sie ist noch etwas chaotisch, geht aber in die richtige Richtung.

 

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Weil ich Schülerin bin, brauchte ich natürlich auch einen Bereich für meine Hausaufgaben. Hier bin ich besonders in die Überschrift verliebt…

 

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Ich habe vor zwei Wochen mit der Fahrschule angefangen und behalte hier eine Übersicht über die Lektionen die ich schon besucht habe. Als nächstes steht noch eine Seite an, auf der ich meine bezahlten Sachen tracke, zum Beispiel: 21.03.2017 – 190 € Grundgebühr bezahlt.

 

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Diese Seite hat mich auch mehrere Anläufe gekostet, dafür bin ich wirklich verliebt in sie. Ich habe ein paar Events (wie meinen 18. Geburtstag oder Ferien) die ich kaum abwarten kann und wo ich mich immer Frage, wie viele Wochen es wohl noch sind. Dazu dient diese Übersicht. Wenn eine Woche rum ist, kann ich das Kästchen ausmalen. Vielleicht verändere ich aber noch etwas am Aufbau oder mache nicht alles in der gleichen Farbe… Mal sehen.

 

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Dar das BuJo ja immernoch als Kalender dienen soll, darf eine Wochenübersicht natürlich nicht fehlen. Auch wenn mir diese hier sehr gut gefällt, bin ich immernoch am rumtüfteln.

 

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Wo es bei der Wochenübersicht noch hapert, hapert es überhaupt nicht bei der Monatsübersicht. Diese habe ich gestern erstellt und bin unfassbar zufrieden. Monatsansichten sind mir auch die liebsten Kalenderseiten, da ich gerne alles auf einen Blick habe.

 

Das wars dann auch schon. Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen, und lasst mich mal wissen ob ihr an meiner Stelle mit dem Bullet Journalling weiter machen würdet 🙂

9 Gedanken zu “Mysterium Bullet Journal

  1. Sieht schön aus, ist aber natürlich eine Heidenarbeit. Was machst du, wenn du dich mal verschreibst oder so? Vor allem bei den Kalendareinträgen kann ich mir Flüchtigkeitsfehler leicht vorstellen.

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  2. Ich habe auch vor kurzem damit angefangen und finde, dass es eine gute Ergänzung zu meinem Filofax ist. Wenn due Anregungen suchst, kannst du auch gerne bei meinem Instagram Account vorbeischauen ich habe dort vor kurzem ein paar Bilder meines BuJos hochgeladen. Ich heiße dort @papaerplane2601 .

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  3. Pingback: SYMPLY ORGANIZED: Der Bullet Journal Hype / Leuchtturm VS. Nuuna – FLAUSCHFANATIC

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