6 ultimative Tipps um die Schulzeit zu überstehen!

IMG_1511Hey meine Lieben! Ich habe noch 42 Tage bevor ich meinen letzten Schultag habe. Danach stehen nur noch die Prüfungen an. Es ist ein absolut unwirkliches Gefühl. Wenn man 13 Jahre zur Schule gegangen ist, dann ist der Gedanke bald etwas Neues zu tun fast ein wenig angsteinflößend. Gleichzeitig frage ich mich täglich, wie ich diesen Wahnsinn so lange ausgehalten habe. Besonders in der Oberstufe wäre ich den ein oder anderen Tag doch lieber woanders hingefahren. Deshalb schreibe ich heute für euch, meine 6 ultimativen Tipps, um die Schulzeit zu überstehen. Die Tipps beziehen sich vorallem auf die Oberstufe, sind aber sicherlich auch für untere Klassen oder sogar die Uni anwendbar 🙂 Und schreibt mir in die Kommentare was eure Überlebens-Geheim-Tipps waren!

1. Finde die eine Sache die dir Spaß macht!

Ich habe mich letztens mit einer Freundin unterhalten die eine Ausbildung macht und davon berichtete, dass sie in ihrem Betrieb nicht all zu glücklich ist. Sie sagte aber auch, dass sie es durchhalten würde. Der Trick sei, sich eine Sache zu suchen, die einem wirklich Freude bereite. Bei ihr wäre es das Tackern. Nichts an ihrer Arbeit würde sie glücklicher machen, als das zusammentackern von Zetteln. Das spare sie sich sogar immer bis zum Schluss auf. Ich fing an darüber nachzudenken und musste ihr schließlich recht geben. Was uns Spaß macht, fällt uns leichter.

Ich bin im Biologie-Profil und so sehr ich meine Lehrerin und das Fach auch mag, besonders zum Ende hin geht alles mir unfassbar auf den Keks. Denn wir bearbeiten hauptsächlich Aufgaben. Das bereitet uns am besten aufs Abitur vor, was auch gut ist, aber jede verdammte Stunde einen text zu lesen und anschließend Aufgaben zu machen… das langweilt auf Dauer ziemlich. Es war/ ist zwar der Hauptbestandteil unseres Unterrichts, aber wir haben auch noch andere Sachen gemacht. Und dazu gehörte auch das Zeichnen. Das abmalen von wichtigen Darstellungen. Natürlich hätte man das auch einfach ausdrucken können, aber das abzeichnen und schreiben prägt einfach besser ein. Und so verbrachten wir manchmal 90 Minuten damit etwas zu Papier zu bringen. Und dadurch fand ich mein Tackern. Mir machte das abzeichnen super viel Spaß. Gerne arbeitete ich auch mit Buntstiften und versuchte alles so ordentlich und hübsch wie möglich zu machen. Mit Erfolg. Auch hilft es mir beim lernen. Die selbstgezeichneten Zettel sehe ich mir viel lieber an, als die plumpen Texte die ich geschrieben habe. Und wer ein Fach hat, indem man nur schlecht malen kann, findet sein Glück ja vielleicht mit hübschen Notizen. Symbole können sehr hilfreich beim lernen sein und einen Zettel wirklich aufpeppen 😉

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2. Bleibt organisiert & ordentlich!

Ich weiß es kann schwer sein, auch wenn man eigentlich ein organisierter Mensch ist. Auch ich, die Planungsfee in Person, habe Wochen wo ich meine Schulsachen im wilden Chaos auf meinen Schreibtisch schmeiße. Irgendwann ist der Turm so hoch und die Sachen bedeckt, dass ich regelmäßig Material vergesse, weil ich sie beim packen meiner Tasche einfach nicht gesehen habe. Gegen dieses Problem sollte man mit Ordentlichkeit ankämpfen. Und tatsächlich nimmt aufräumen nicht so viel Zeit in Anspruch, wenn man es regelmäßiger macht. 15 Minuten maximal.

Und das Zweite ist, organisiert zu bleiben. Wer kennt es nicht? Ende der Stunde hat man schon alle Sachen in den Rucksack geräumt und dann haut der Lehrer doch nochmal eine Hausaufgabe raus. Aus Faulheit denkt man sich: „Das merke ich mir so!“, aber vergiss es. Man vergisst es oder einen wichtigen Teil der Aufgabe. Nimm dir die zwei Minuten deinen Kalender rauszuholen und die Aufgabe direkt aufzuschreiben. Dein späteres Ich wird es dir danken. Und schreibe dir alle Klausurentermine und Vorträge in deinen Kalender. So hast du alles auf einen Blick und kommst nicht durcheinander. Ob du dazu einen typischen Schülerkalender, Filofax oder ein Bullet Journal benutzt, ist egal.

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3. Ziele vor Augen führen: Wozu mache ich das Ganze eigentlich?

Mein dritter Tipp ist, sich seine Ziele vor Augen zu führen, wenn es mal wieder an der Motivation mangelt. Erinnere dich daran, warum du jeden Tag um spätestens 7:00 Uhr aufstehst und dich zur Schule kämpfst. Denn der einzige Grund dafür sollte sein, dass es das ist was DU willst. Dass es dich in DEINEM LEBEN voran bringt. Du solltest das nicht für deine Eltern machen, oder deine Oma oder für die Lehrer. Sondern nur für dich. Und es ist auch okay wenn du noch nicht weißt, was du später mal machen möchtest. Dann ist deine Motivation eben so gut wie möglich zu sein, um später eine größere Auswahl zu haben. Mein Ziel ist es Jura zu studieren und immer das beste aus mir raus zu holen. Wenn ich mich daran erinnere, dann geht vieles gleich viel leichter von der Hand. Und zur Not setzt du dir als Ziel eben den letzten Schultag. Ich habe auch einen Countdown in meinem Handy und Kalender. Nur noch 42 Tage, dann hat die „Folter“ ein Ende.

4. Motiviere dich durch Belohnungen!

Und ich meine nicht unbedingt mit Schokolade oder Klamotten (auch wenn du das natürlich gerne darfst wenn es dir hilft) sondern eher mit Schreibwaren. Dieser Blog richtet sich ja an die papierverrückten wie mich und ich habe festgestellt, dass ich mich sehr gut mit neuen Schreibwaren motivieren kann. Der Drang sie dann auch zu benutzen zwingt mich geradezu etwas für die Schule zu machen. Außerdem finde ich dann ein wenig Freude an Aufgaben, die ich sonst vielleicht blöd finden würde, nur weil ich meinen neuen Lieblingsstift benutze.

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5. Finde raus, was für ein Lerntyp du bis!

Was viele nicht wissen ist, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Der eine merkt sich besser was er hört, der andere was er ausspricht, der andere was er liest. Wo der eine lieber zu zweit lernt, schreibt der andere gerne hübsche Notizen. Du musst rausfinden was für dich am besten funktioniert und dann am besten bei einer Methodik bleiben. Das hilft deinem Gehirn sich darauf einzustellen und du wirst Information in Zukunft leichter behalten als vorher.

Im Durchschnitt lässt sich aber sagen, dass wir 10% von dem behalten was wir lesen, 20% von dem was wir hören, 30% von dem was wir sehen, 50% von dem was wir hören und sehen, 70% von dem was man selbst sagt und 90% von dem was man selbst tut. Das habe ich bei einem Vortrag bei der Nacht des Wissens in Hamburg gelernt.

6. Finde einen Ausgleich!

Mein letzter Tipp bezieht sich auf alles, was nichts mit Schule zutun hat. Denn niemand übersteht die lange Schulzeit ohne Probleme, wenn er nur am Schreibtisch hockt und lernt. Du musst deinen Ausgleich finden! Für den einen ist das Sport, für den anderen exzessives Netflix gucken, der dritte spielt gerne Videospiele um abzuschalten und ich zum Beispiel, unternehme sehr gerne Dinge mit meinen Freunden. Wichtig dabei ist, dass ich nicht zu Hause bin. Ich muss rauskommen und weg von dem Ort der mich nur an meine Arbeit erinnert. Vollkommene Ablenkung und ganz viel Spaß verbunden mit Lachen ist wichtig. Würde ich das nicht haben, wäre ich schon längst wie eine Blume eingegangen.

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Einen letzten, inoffiziellen Tipp habe ich noch. Nie den Mut verlieren und notfalls kleine Schritte machen. Wenn der Berg an Arbeit mal wieder zu groß wirkt: einfach alles aufschreiben und mit dem Einfachsten anfangen! Kleine Schritte jeden Tag, so kommt man auch an sein Ziel.

Ich hoffe dem einen oder anderen konnte dieser Beitrag weiterhelfen! Schreibt mir gerne eure Meinung in die Kommentare! Und nicht vergessen: nie den Kopf hängen lassen 😉

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