Der Bullet Journal Hype – Leuchtturm vs. Nuuna

img_4708Hallo meine Lieben! Ich bin auf ein paar Beiträge auf meinem Laptop gestoßen, die ich hier nie veröffentlicht habe. Sie sind also zum Teil schon vor einer ganzen Weile entstanden, aber mehr oder weniger zeitlos. Der Erste in der Reihe ist ein Posting über den Bujo-Hype und die Unterschiede zwischen dem Nuuna und dem Leuchtturm Notizbuch. Viel Spaß!

Ende März 2017 steckte ich meine Nase zum ersten Mal in die Thematik des Bullet Journalings und bloggte darüber.  Heute kann ich mir mein Bullet Journal aus dem Alltag nicht mehr weg denken und warum das so ist, erzähle ich euch jetzt.

Ich führe zwei Bullet Journals, eins von der Marke Leuchtturm und eins von der Marke Nuuna (besonders neu und gehypt in der Bullet Journal Szene). Mein alltäglicher Begleiter ist dabei definitiv mein Leuchtturm, denn was ordentlich begann entwickelte sich zu einem chaotischen Notizbuch, was für mich alle nötigen Informationen enthält. Aber erstmal von vorne.

Was ist Bullet Journaling? Das könnt ihr sehr gut HIER nachlesen.

Ich begann meine „Bullet Journal Reise“ mit einem blanko Notizbuch von Leuchtturm, darin gestaltete ich Ideen und Layouts und tüftelte an einem Konzept das für mich perfekt sein sollte. Dann kaufte ich mir ein neues Leuchtturm Notizbuch, diesmal mit gepunkteten Seiten und begann offiziell mit dem Bullet Journaling. Ich füllte Seite für Seite, dabei immer auf eine gewisse Ordentlichkeit achtend. Und ich war super zufrieden, es tat genau was es sollte. Es beinhaltete all das, was für mich wichtig war und hatte dabei keine festgelegte Reihenfolge.

Dann begann der Nuuna Trend, eine andere Notizbuchmarke die ebenfalls mit Punkteraster arbeitet und sogar einen Design-Award gewonnen hat. Durch Zufall brachte mir meine Mutter eines dieser Notizbücher als Geschenk von ihrer Geschäftsreise mit und ich konnte damit durchstarten. Diesmal wollte ich alles noch ordentlicher und hübscher haben. Quasi perfekt. Aber ich merkte schnell: das Nuuna war toll, aber nicht für unterwegs geeignet. Es ist ein ganzes Stück größer, dicker und schwerer als das Leuchtturm, da es auch dickere Seiten hat. Das Punkteraster ist außerdem kleiner und die Seiten weißer. Und es hatte keine Seitenzahlen, das Leuchtturm schon. Ich liebte zwar die Qualität des Nuuna Buches, stieg für unterwegs aber schnell wieder auf das Leuchtturm um. Und dieses machte ebenfalls eine Veränderung durch. Ich wurde krakeliger, spontaner und irgendwie auch kreativer (wenn auch eher auf den zweiten Blick).

Ich warf meine Vorsätze über Bord und nutze mein Leuchtturm mehr denn je als Bullet Journal. Denn die Aufgabe eines BuJos ist nicht, perfekt auszusehen, sondern nützlich und schnell zu sein. Schnell aufgeschriebene Notizen und Listen sind also gerne gesehen! Es muss keine symmetrische Perfektion bestehen. Und das sagte ich meinem Kopf zunehmend auch. So entstanden zwischen ordentlichen Monatsübersichten krakelige, schnelle Notizen. Und ganz ehrlich? Es schadet dem Charme meines Bullet Journals in keinster Weise. Es wirkt dadurch bloß echter, authentischer und es ist tatsächlich einfach nützlicher. Ich werde euch hier trotzdem keine Bilder von dem Chaos zeigen *lach, so weit bin ich dann eben doch nicht.

Und wenn mich mal wieder die Unkreativität oder Langeweile plagt, übertrage ich Seiten aus dem Leuchtturm ins extra ordentliche Nuuna. Denn liegen lassen möchte ich es auch nicht. Es ist zu meinem Schreibtischplaner geworden und leistet mir beim arbeiten Gesellschaft.

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Abgesehen davon, habe ich auch festgestellt welche Listen bzw. Aufteilungen für mich im BuJo nicht funktionieren und welche ich beibehalten möchte. Zum Beispiel der Monthly Tracker: Ich fand ihn ziemlich cool, als er erstmal ausgefüllt war, aber ich zog keinen wirklichen Nutzen aus ihm. Er war maximal hübsch anzusehen und leider habe ich ständig vergessen die Tage anzumarkern, weswegen es nicht mehr passte. Und auch Wochenübersichten kreiere ich nur noch zum Spaß, die Monatsübersicht reicht nämlich vollkommen für mich.

Fazit: Bullet Journaling ist offiziell „mein Ding“ und ich werde es weiterhin in meinem Leuchtturm ausleben. Ich habe die 100 Seiten auch schon überschritten, bedeutet dass ich mich ganz langsam mit einem neuen beschäftigen kann. Das wird ein Spaß.

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