Biologie Abitur – So habe ich gelernt!

IMG_3132Hey meine Lieben! Es war hier in den letzten drei Wochen etwas ruhiger, weil ich mich auf mein Abitur vorbereitet habe und auch noch meine letzten Schultage hinter mich bringen musste. Von meinen drei Prüfungsfächern war Biologie das lernintensivste, aber zum Glück auch das erste was dran kam. Morgen schreibe ich Englisch und nächste Woche Deutsch. Und heute werde ich euch berichten, wie ich den Lernstoff in Biologie für mich persönlich gemeistert habe.

Ihr müsst wissen, ich bin zwar gut in der Schule, aber trotzdem ein totaler Lernmuffel. Lieber bastel ich oder schreibe etwas in mein Bullet Journal. Demnach war das Lernen fürs Biologie Abitur eine ganz schön große Nummer für mich, denn ich wusste ein hinsetzen am Vorabend würde nicht reichen. Mit dem richtig intensiv lernen habe ich eine Woche vorher angefangen und mich dann konsequent jeden Tag mehrere Stunden hingesetzt. Um das zu überleben und durchzuhalten gab es zwei essentielle Sachen, die auch wunderbar auf andere Fächer anwendbar sind.

  1. Forest
  2. Spotify

Die App Forest hat mir echt ein bisschen den A***h gerettet, denn ich lass mich am meisten von meinem Handy ablenken. Wenn ihr nicht wisst was Forest ist, solltet ihr mal  DIESEN Beitrag lesen, da habe ich das etwas erläutert. Außerdem gab es so viel zu lernen, dass ich es endlich mal geschafft habe einen kleinen Wald zu pflanzen. Oder, naja, eine Wiese…

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Der zweite Punkt war Spotify und dort eine ganz bestimmte Playlist. Ich kann mich mit Musik am besten konzentrieren, aber zum lernen darf sie nicht zu „aufregend“ sein. Ich bin dann über einen Vorschlag von Spotify gestolpert und habe sie direkt als meine Lern-Playlist genommen. Denn Musik ohne Gesang finde ich dann auch wieder zu wenig und das war irgendwie ein guter Mittelweg. Hier gehts zur Playlist…

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Als erstes solltet ihr euch nochmal den Erwartungshorizont ansehen und euch aufschreiben WAS ihr überhaupt wissen müsst. Ich habe das dann gleich hübsch in mein Bullet Journal übertragen.

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Dann solltet ihr euren Ordner (oder auch mehrere) komplett auseinander nehmen und sortieren. Ihr werdet merken, ihr habt auch viele Zettel und Infos zu genauen Sachen, die vielleicht etwas weniger wichtig sind als andere. Ich habe alle Zettel die ich für den Erwartungshorizont brauchte in richtiger Reihenfolge auf einen Haufen gepackt und den Rest erstmal zur Seite gelegt. Und natürlich hilft es auch sich gewisse Blätter einfach nochmal anzugucken.

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Was ich übrigens auch schon zu Beginn der Oberstufe empfehlen kann ist, dass ihr euch ein Defintionsheft anlegt. Meine Lehrerin hat das mit uns gemacht und immer wenn wir neue Begriffe gelernt haben, haben wir sie gleich aufgeschrieben. Das hilft unfassbar bei der späteren Abiturvorbereitung. Ich habe Neurobiologie (Lila), Genetik (Blau) und Ökologie (Grün) jeweils eigene Farben gegeben, damit es übersichtlicher ist.

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Daran anknüpfend habe ich mir vor einer Weile einen Karteikartenkasten besorgt, indem ich dann bestimmte Begriffe getan habe. So konnte ich die Wörter aus dem Definitionsheft am besten wiederholen. Abgesehen davon, bin ich persönlich aber kein wirklicher Karteikartenfreund.

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Abschließend ging meine meiste Zeit in die Zusammenstellung meiner Zusammenfassungen. Ich habe einen lehren Collegeblock genommen und dort, den Erwartungshorizont abarbeitend, alles reingeschrieben was ich wissen musste. Ich habe versucht es anschaulich und kompakt zu gestalten und habe mir vorallem Zeichnungen und Abbildungen zu Nutze gemacht. Das sorgte dafür, dass es nicht nur schöner aussah, sondern dass ich es mir auch besser merken konnte. Wie ich in meinem Schulbeitrag schon erwähnt hatte, hat mir das Zeichnen im Unterricht immer am meisten Spaß gemacht.

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Und alles was ich aufgeschrieben habe, habe ich natürlich auch ab und zu gelesen und vor mich hin gemurmelt, um es in meinen Kopf zu bekommen. Letztendlich war es gut, dass ich es alles nochmal gelernt hatte, aber dran kam letztendlich auch nur 1/10 von dem was ich gelernt hatte. Wie das halt so ist. Die hübschen Sachen werde ich zum angucken behalten, der Rest kommt gnadenlos in die Mülltonne. Ich bezweifle dass ich bei einem Jurastudium Infos zur Proteinbiosynthese brauche.

Wer von euch hat denn auch dieses Jahr sein Abitur geschrieben? Und wem steht es noch bevor? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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