Traveldiary – Eine Woche Auszeit auf Mallorca

IMG_3362Hallo meine Lieben! Wie ihr in einem meiner letzten Blogpost (Schau mal HIER) vielleicht gelesen habt, war ich bis vor kurzem noch ein wenig im Abi-Stress. Aber am 27.04. hatte ich meine letzte schriftliche Prüfung und meine mündliche Prüfung ist erst am 25. Juni. Das bedeutete, ich hatte endlich Zeit zum entspannen. Und um das zu würdigen ging es zusammen mit meinen Eltern für eine Woche nach Mallorca.

Wir lieben Mallorca und besuchen die Insel recht häufig. Letztes Jahr habe ich mich ausgeklingt und meine Eltern sind alleine gefahren, aber bevor jetzt bald ein neuer, aufregender Lebensabschnitt beginnt, wollte ich nochmal einen Familienurlaub machen.

Am Sonntag hieß es dann: Ab in den Flieger und los gehts. Vorort haben wir uns ein Auto gemietet und sind in unsere alte Lieblingsecke Santaniy gefahren. Etwas außerhalb des Ortes haben wir eine Finca gemietet. Das machen wir am liebsten, denn dann hat man seine Ruhe, seinen Platz und im besten Fall seinen eigenen Pool.

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Das Haus namens „Son Cosina“ ist recht groß und kann mit bis zu 12 Leuten gemietet werden. Uns war wichtig, dass jeder sein eigenes Schlafzimmer hat (damit der Schönheitsschlaf auch gewahrt wird) und den oberen Teil des Hauses muss man nicht mit mieten. Der war während unseres Aufenthaltes abgeschlossen.

Das Haus war eigentlich echt schön, ein paar Sachen waren allerdings etwas unpraktisch (Küche, Bad, etc.) und vieles war nur Huschi-Huschi sauber gemacht. Das fanden wir recht schade. Auch die Frau die uns die Schlüssel übergeben hat war etwas unfreundlich, aber naja egal. Ich bin am ersten Abend bei langsam sinkender Sonne mal rumgelaufen und habe ein paar Fotos geschossen und wenn man die so sieht, dann vergisst man die kleinen Mankos recht schnell wieder.

Ganz zu unserem bedauern hat das Wetter die Woche über nur mittelmäßig mitgespielt, weswegen wir den Pool nicht genutzt haben. ich bin am letzten Tag einmal reingehoppst, aber nach drei Sekunden wieder raus gehechtet. Einfach zu kalt! Aber zurück zum ersten Abend…

Um die Ankunft gebührend zu feiern, sind wir abends zu unserem liebsten Tapas Restaurant gefahren: Restaurant Es Moli de Santanyi! Es ist nicht gerade günstig, aber man sitzt sehr schön in einem Innenhof und die Tapas sind einfach grandios. Und die kleinen Portionen sind auch nicht wirklich klein, was dazu führt dass man sich am Ende aus dem Restaurant rollt *lach. Wir gehen hier bei jedem Mallorca-Besuch essen und können es guten Gewissens weiterempfehlen. Leider war der Appetit und Hunger damals so groß, dass mir erst beim Nachtisch eingefallen ist, dass ich für Dailyplanner ja was schreiben und fotografieren wollte.

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Am Montag (Tag 2.) haben wir erstmal schön gefrühstückt und dann den ganzen Tag gefaulenzt. Leider herrschte ein recht frischer Wind und ich musste den Bikini im Schrank lassen. Wir genossen aber unsere Ruhe und dass man einfach mal nichts tun musste. Führte auch prompt dazu, dass ich mein neu erworbenes Buch Wolkenschloss von Kerstin Gier in einem Zug durchlas. Abends gingen wir im East 26, ein Restaurant recht zentral in Santanyi, etwas essen. Ich hatte es bei Tripadvisor rausgesucht, weil uns der Sinn nach etwas neuem stand. Die Karte war klein, aber gut gemischt. Und das Essen war sehr lecker! Hier gehen wir nächstes Mal wieder hin.

Am Dienstag (Tag 3.) war der Erste Mai, was auch auf Mallorca ein Feiertag ist. Wir fuhren hoch nach Arta um Freunde von uns zu besuchen und einen Kaffee mit ihnen zu trinken. Abends fuhren wir dann noch das kleine Stück nach Cala Radjada und waren erneut Tapas essen, gefolgt von einem wunderschönen Spaziergang an der Küste.

Am Mittwoch (Tag 4.) war endlich richtig gutes Wetter. Morgens sind wir nach Santanyi reingefahren und haben den Markt besucht. Der ist jeden Mittwoch (und ich glaube auch Samstag) und bietet abgesehen von Essen auch jede Menge Schmuck, Haushaltswaren, Schnickelschnackel, Taschen, Klamotten etc. Ich habe dort eine Handmade Federtasche mit Shrimp-Muster (schaut mal bei Instagram, da habe ich sie gepostet) gefunden, so wie ein neues Sommerkleid. Zwischendurch gab es dann auch mal kurz eine Erfrischung 😉

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Den restlichen Tag nutzten wir die Sonne und legten uns auf die Liegen. Ich beendete Buch Nummer zwei und machte sogar ein Nickerchen. Abends fuhren wir nach Cala Figuera. Der Italiener war leider nur solala, aber der Blick dafür umso schöner.

Am Donnerstag (Tag 5.) rekelten wir uns wieder in der Sonne, denn laut Wetterapp sollte es der letzte schöne Tag werden. Ihr erkennt, der Fokus des Urlaubs lag auf Erholung und weniger auf Aktivitäten, aber genau das finde ich auch mal ganz schön. Abends fuhren wir nach Colonia de Sant Jordi, weil meine Mutter dort bei ihrem letzten Mädelsurlaub ein Restaurant mit tollem Blick besucht hatte. Der Blick war wirklich super, aber nächstes Mal trinken wir dort wahrscheinlich nur einen Cocktail, das Essen war für den Preis nämlich nur Solala. Aber ich muss gestehen, meine Vorspeise war ziemlich gut, der Nachtisch sah allerdings besser aus als er dann tatsächlich schmeckte und die Hauptspeise war wie gesagt Durchschnitt.

Am Freitag (Tag 6.) war wirklich schlechtes Wetter und es regnete fast die ganze Zeit. Ich lümmelte also drinnen auf dem Sofa und schaute Greys Anatomy auf meinem Tablet. Gegen Nachmittag fuhren wir dann noch nach Palma (der Besuch durfte natürlich nicht fehlen) und kompensierten unsere Schlechtwetter-Laune mit shoppen. Für das Abendessen schlenderten wir durch eine Fußgängerzone mit vielen Restaurants und entschieden wortwörtlich nach Bauchgefühl.

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Das schlechte Wetter hielt leider an, weswegen ich auch den Samstag (Tag 7.) drinnen verbrachte. Irgendwann war es aber doch recht langweilig, also fuhr ich mit meiner Mutter zur Cala Mondrago Buch in der Nähe. Es war zwar immernoch frisch, regnete aber zumindest nicht mehr. Nach anfänglicher Verirrung im Naturschutzgebiet, fanden wir schließlich den Parkplatz und gingen spazieren.

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Nach einigen Fotos, einem Eis und frischer Luft fuhren wir zurück zum Haus. Für unseren letzten Abend entschieden wir uns für das Restaurant Es Cantonet, mein Lieblingsrestaurant Nummer Zwei in Santanyi. Und dann ging es auch schon ans Koffer packen. Am Sonntag mussten wir bereits um 10:00 Uhr das Haus verlassen und machten auf dem Weg zum Flughafen noch einen Zwischenstop am Hafen wo ich abschließend und mit dem versprechen die kommende Woche nur Salat zu essen nochmal Gambas mit Knoblauch verputzte.

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Wer nach diesem Reisebericht den Eindruck bekommen hat, ich wäre sehr verfressen, liegt richtig. Ich habe auch stattliche zwei Kilo zugenommen: Oh Wei! Aber das Positive an der Sache ist, dass ich dadurch wieder zurück zu meiner Abnehmmotivation gefunden habe. Seit Montag achte ich wieder sehr strickt und penibel darauf und habe die zwei Kilo auch schon fast wieder runter. Und es muss ja auch weitergehen. Als zusätzliche Motivation habe ich Mittwoch mein Abiballkleid abgeholt: yay!

Ich hoffe ihr konntet ein paar schöne Eindrücke, und vielleicht sogar Inspiration für euren nächsten Mallorca-Trip, aus diesem Beitrag mitnehmen 🙂 Wer liebt Mallorca denn genauso wie ich? Und wo fahrt ihr immer hin? Erzählt mal!

 

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