Ankunft in Brighton & Instagram Veränderung

Hey ihr Lieben! Wahrscheinlich (bzw. hoffentlich) haben einige von euch meinen letzten Beitrag gelesen. Da erzähle ich das erste Mal von meiner Entscheidung nochmal ins Ausland zu gehen und beantworte ein paar typische W-Fragen (Wie, Wo, Was?). Jetzt ging gestern mein Flug nach Brighton und das kleine Abenteuer hat offiziell begonnen…

War übrigens verdammt schwer für 4 Monate zu packen. Ich bin ein Mädchen durch und durch, das bedeutet: Klamotten (!), Handtaschen (!!), Schminke (!!!). Tatsächlich wäre ich mit den 23kg von EasyJet hingekommen, wenn ich mich nichts schminken würde, aber nix da. Also nochmal drei Kilo drauf gebucht, alles gut. Das Problem war nur, dass ich kein EasyJet Plus gebucht habe, was bedeutet: EIN Handgepäckstück. Und genau das hatte ich verschwitzt und ich bin mir auch sicher die Regel ist erst seit kurzem so streng. Ich hatte also meinen kleinen Koffer und einen Rucksack. Die Frau beim Boarding (der Check-In Computer konnte mir ja schlecht sagen, dass das nicht geht) hat mich dann auch prompt rausgezogen und ermahnt. Hab ein bisschen auf die trockene, aber panisch, wehleidige Tränendrüse gedrückt und durfte dann ohne 60€ drauf zu zahlen mit. Der kleine Koffer musste aber in den Flieger. Gut dass ich all meine richtigen Wertsachen in den Rucksack gestopft hatte.

 

Nochmal Glück gehabt. Geflogen bin ich 1,5 Stunden nach London Gatwick um mir dann dort den Zug nach Brighton zu schnappen. Gut dass ich das alles schonmal gemacht habe, da geht man doch gleich viel entspannter an die Sache ran und England ist nun wirklich keine halbe Weltreise weit weg. Pluspunkt!!

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Auch der Zug war schnell da und schön leer und nach ca. 30-40 Minuten war ich dann auch schon in Brighton. Ab nach draußen, Taxi schnappen. Auch da Glück gehabt, mein Taxifahrer war super nett, offen und erzählte mir die nächsten 15 Minuten direkt seine halbe Lebensgeschichte und was für Probleme er mit seiner Freundin hätte.

Am Haus meiner Gastmutter angekommen half er mir noch die Koffer vor die Tür zu tragen und gab mir von meinen 2 Pfund Trinkgeld sogar 1 Pfund zurück, mit der Aussage ich würde es bestimmt noch gut gebrauchen können. Recht hat er.

Jetzt kamen wir zu dem spannenden Teil. Ich hatte ein paar Kommunikationsschwierigkeiten mit meiner Gastmutter, was mich aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit wirklich nervös gemacht hat. Vor einer Woche wollte ich sogar noch die Familie wechseln, weil ich kein gutes Bauchgefühl hatte. Aber meine Organisation hat mich vom Gegenteil überzeugt und mich gebeten es zumindest zu versuchen. Dementsprechend aufgeregt war ich. Zu unrecht wie ich jetzt weiß.

Meine Gastmutter ist super nett und ich habe wirklich Glück. Abgesehen von mir, wohnen noch drei andere Students bei ihr und die Regeln sind spitzenmäßig, denn: es gibt keine! Oder zumindest keine ernsten. Jeder ist nett zu jedem, wenn sie eine Nachtschicht hatte, soll man tagsüber nicht gerade Radau machen, da sie schlafen muss und ansonsten ist alles easy. Ich habe einen Schlüssel und kann kommen und gehen wann ich will. Wir sind alle alt genug, wenn wir im Pub bis morgens rumhängen wollen, können wir das, solange wir auf unsere Sicherheit achten. Abendessen gibt es jeden Tag, wenn wir keins wollen, schreiben wir ihr einfach eine SMS. Sie übernimmt das kochen, Wäsche waschen, bügeln, Küche aufräumen, staubsaugen usw. Jedes Angebot zu helfen, wird freundlich abgelehnt.

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Was ein weiterer, fetter Pluspunkt ist: Die Lage! Ihr Haus ist super nah an der Innenstadt und hat top Busverbindungen vor der Tür. Nachdem ich am Montag angekommen bin, habe ich nach dem Abendessen noch einen kleinen Orientierungsspaziergang unternommen und zu meinem großen erstaunen festgestellt, dass ich bis zum Strand runter LAUFEN konnte! Dauerte ca. 25 Minuten, was bei dem schönen Wetter echt ganz nett war. Zurück bin ich aber fix mit dem Bus gefahren.

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Ich bin so erleichtert, dass alles seinen Platz gefunden hat und kann mein Glück kaum fassen. Nächste Woche geht es dann mit dem Praktikum los, würde euch ein kleiner Bericht darüber auch interessieren?

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Jetzt noch ein paar Worte zu meinem Instagram-Account, denn ihr könnt euch wahrscheinlich denken, dass in das begrenzte Gepäck kein fetter Schreibtisch mit einer Tonne von Stiften gepasst hat. Natürlich ein paar Essentials und mein Kalender, aber nicht viel mehr. Ich habe länger überlegt wie sich das auf meinen Account auswirken kann und wird und habe mich dazu entschieden euch weiterhin mit Beiträgen zu versorgen, allerdings nicht mehr ausschließlich Schreibwaren- oder Planerposts. Es wird ein bisschen mehr meinen Brighton-Lifestyle beinhalten, ich versuche aber trotzdem dem Fokus des Accounts treu zu bleiben und weiterhin thematisch relevante Sachen posten. Wer nun sagt, dass es ihn einfach Null interessiert wie ich mein Leben führe und weiterhin weiße, helle, schicke Planer- und Schreibwarenbilder sehen möchte, darf mir gerne entfolgen und ab Weihnachten wieder abonnieren. Denn auch ich komme irgendwann wieder nach Hause und dann gehts zurück zu den alten Wurzeln. Aber natürlich hoffe ich, dass mir viele von euch treu bleiben.

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Und jetzt will ich euch nicht weiter zu texten. Ich werde euch auf dem laufenden halten und euch auch einige Tipps für euren nächsten Brighton Trip liefern 😉

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